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 15.12.2011
UnternehmensBOERSE GmbH – Spezialisiert auf Unternehmensverkäufe. Suchen, finden, finanzieren. 
UnternehmensBOERSE GmbH – Spezialisiert auf Unternehmensverkäufe

Suchen, finden, finanzieren


Das Institut für Mittelstandsforschung in Bonn geht in Berechnungen aus dem Jahr 2010 davon aus, dass bis zum Jahr 2014 knapp 110 000 Familienunternehmen ihre Nachfolge regeln müssen. Nicht immer eine leichte Aufgabe – insbesondere dann, wenn in der eigenen Familie niemand die Leitung übernehmen möchte. „Die externe Unternehmensnachfolge hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen“, sagt Peter Fitz, Geschäftsführer der UnternehmensBOERSE in Hauneck. „Allerdings gestaltet sie sich meist schwieriger als eine familieninterne Lösung. Die Suche nach dem richtigen Nachfolger braucht Zeit.“

Die UnternehmensBOERSE hat sich auf die Beratung bei der Unternehmensnachfolge spezialisiert. Getreu dem Motto „Suchen, finden, finanzieren“ bringen Peter Fitz und sein Team Verkäufer und Kaufinteressierte zusammen. Die UnternehmensBOERSE begleitet in allen Phasen,  angefangen bei der Sensibilisierung für das Thema über die Bestandsaufnahme, Nachfolgersuche und Vermarktung bis hin zur Umsetzung und Finanzierung.

Peter Fitz, der mehr als 20 Jahre Erfahrung in diesem Bereich mitbringt, weiß, dass sich ein solches Projekt nicht nebenbei umsetzen lässt. „Es ist ein Projekt, das sehr gut vorbereitet und strukturiert durchgeführt werden muss“, rät er.

Immer mehr Senior-Unternehmen suchen einen Nachfolger

Peter Fitz beobachtet, dass derzeit immer mehr Existenzgründer in der Altersnachfolge eine attraktive Alternative zur Neugründung sehen. Dass der Bedarf nach nachfolgeinteressierten Gründern groß ist, belegt eine Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertages: Knapp 5000 Senior-Unternehmen suchten im Jahr 2009 einen Nachfolger. „Gleichzeitig war es selten so schwer,  einen scheidenden Unternehmenslenker mit einem geeigneten Bewerber zusammenzubringen“, berichtet Peter Fitz.

Dass sich die Interessen beider Seiten auf einen Nenner bringen lassen, macht ein Beispiel aus der Praxis der UnternehmensBOERSE deutlich. Knut Mayer entschied sich für die Selbstständigkeit, als er merkte, dass es auf der Karriereleiter seiner Firma nicht mehr weiter ging. Eine eigene Firmengründung hielt er jedoch für zu riskant. Die Übernahme eines bereits bestehenden Unternehmens schien die ideale Lösung. In der UnternehmensBOERSE fand er einen Partner, der ihn bei der Suche nach einem geeigneten Unternehmen zur Übernahme unterstützte. Sein Wunsch: ein Mittelständler aus der gleichen Branche, am besten in der Nähe seines Wohnortes, wirtschaftlich solide. „Nach Monaten der Suche wurden wir fündig. Bei der GMT Gothaer Meliorations- und Tiefbau GmbH“, erzählt Peter Fitz. Reimund Lehmann, Geschäftsführer der GMT, war auf der Suche nach einem Nachfolger, der das Unternehmen mit seiner Begleitung übernehmen wollte.

Finanzierung stellt meist eine große Hürde dar

Auch wenn sich der alte und der neue Eigner gefunden haben, steht noch eine große Hürde
aus: die Verhandlungen mit der Bank. „Die Finanzierung stellt meist das größte Problem dar“, sagt Chantal Mohr, Beraterin der UnternehmensBOERSE.

Laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages muss jeder Zweite mit Schwierigkeiten rechnen. Häufig gibt es Probleme, Beteiligungskapital für eine Unternehmensnachfolge zu akquirieren. Auch Knut Mayer lernte diese Schwierigkeiten kennen. Fast neun Monate dauerte es, bis die Finanzierung stand, und das trotz eines guten Ratings und guter Eigenkapitalquote. „Die Banken sind seit der Krise viel restriktiver in der Kreditvergabe geworden“, erklärt Chantal Mohr.

Seit Anfang des Jahres 2011 ist Knut Mayer sein  eigener Chef. „Mit der GMT habe ich das ideale Unternehmen gefunden. Doch es war eine Entscheidung, die reifen musste“, sagt er. Es wurden zahlreiche Gespräche sowohl zum  Kennenlernen als auch über den Kaufpreis und  
die Übergabemodalitäten geführt. „Die UnternehmensBOERSE hat diese Gespräche moderiert , um meine Interessen und die des Verkäufers aufeinander abzustimmen“, sagt Knut Mayer. „Der gesamte Prozess hat etwas länger gedauert als angenommen. Daher war es gut, einen Projektsteuerer an Bord zu haben, der am Ball geblieben ist und die teils zähen Phasen übernommen und mich entlastet hat.“

Kompetente Begleitung in einem schwierigen Prozess

Auch Reimund Lehmann ist für die kompetente Begleitung in diesem Prozess sehr dankbar. Alleine konnte Reimund Lehman das Projekt schon aus Zeitgründen nicht umsetzen. Doch für die Zusammenarbeit mit der UnternehmensBOERSE sprach noch ein weiterer wichtiger Grund: „Sein Unternehmen und Lebenswerk verkauft man nicht leichtfertig und man überlegt reiflich, mit welchem Partner man diesen Weg gehen möchte“, sagt er. „Da für mein Unternehmen kein geeigneter Nachfolger in meinem Umfeld bereitstand, mein Lebenswerk weitergeführt und die Arbeitsplätze erhalten werden sollten, war mir bewusst, dass ich auf externe Hilfe zurückgreifen muss, um das Vorhaben erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Ich freue mich, in der UnternehmensBOERSE einen Partner gefunden zu haben, der meine Sprache spricht.“ HKK

Quelle: Wirtschaft Nordhessen, Ausgabe 12/11, Autorin Helga Kristina Kothe

Download: » suchen-finden-finanzieren2-ubi-2011.pdf 



 
 12.12.2011
Frohe Weihnachten und ein gutes 2012 
Ein ereignisreiches und aufregendes Jahr geht zu Ende, ein nicht minder spannendes und arbeitsreiches Jahr steht uns bevor. Wir bedanken uns für die gemeinsam gewonnenen Erfahrungen und freuen uns darauf, auch im nächsten Jahr mit Ihnen im Gespräch zu bleiben!

Im Namen unseres gesamten Teams wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie einen besinnlichen Jahresausklang und einen guten Start ins neue Jahr.

Peter Fitz
UnternehmensBOERSE GmbH 



 
 11.12.2011
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 09.12.2011
Suchen, finden, finanzieren (auf HNA.de) 
Suchen, finden, finanzieren

04.12.11: "Das Institut für Mittelstandsforschung in Bonn geht in Berechnungen aus dem Jahr 2010 davon aus, dass bis zum Jahr 2014 knapp 110 ,,000 Familienunternehmen ihre Nachfolge regeln müssen. Nicht immer eine leichte Aufgabe – insbesondere dann, wenn in der eigenen Familie niemand die Leitung übernehmen möchte. „Die externe Unternehmensnachfolge hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen“, sagt Peter Fitz, Geschäftsführer der UnternehmensBOERSE in Hauneck. „Allerdings gestaltet sie sich meist schwieriger als eine familieninterne Lösung. Die Suche nach dem richtigen Nachfolger braucht Zeit.“

Die UnternehmensBOERSE hat sich auf die Beratung bei der Unternehmensnachfolge spezialisiert. Getreu dem Motto „Suchen, finden, finanzieren“ bringen Peter Fitz und sein Team Verkäufer und Kaufinteressierte zusammen. Die UnternehmensBOERSE begleitet in allen Phasen, angefangen bei der Sensibilisierung für das Thema über die Bestandsaufnahme, Nachfolgersuche und Vermarktung bis hin zur Umsetzung und Finanzierung.

Peter Fitz, der mehr als 20 Jahre Erfahrung in diesem Bereich mitbringt, weiß, dass sich ein solches Projekt nicht nebenbei umsetzen lässt. „Es ist ein Projekt, das sehr gut vorbereitet und strukturiert durchgeführt werden muss“, rät er.

Immer mehr Senior-Unternehmen suchen einen Nachfolger

Peter Fitz beobachtet, dass derzeit immer mehr Existenzgründer in der Altersnachfolge eine attraktive Alternative zur Neugründung sehen. Dass der Bedarf nach nachfolgeinteressierten Gründern groß ist, belegt eine Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertages: Knapp 5000 Senior-Unternehmen suchten im Jahr 2009 einen Nachfolger. „Gleichzeitig war es selten so schwer, einen scheidenden Unternehmenslenker mit einem geeigneten Bewerber zusammenzubringen“, berichtet Peter Fitz.

Dass sich die Interessen beider Seiten auf einen Nenner bringen lassen, macht ein Beispiel aus der Praxis der UnternehmensBOERSE deutlich. Knut Mayer entschied sich für die Selbstständigkeit, als er merkte, dass es auf der Karriereleiter seiner Firma nicht mehr weiter ging. Eine eigene Firmengründung hielt er jedoch für zu riskant. Die Übernahme eines bereits bestehenden Unternehmens schien die ideale Lösung. In der UnternehmensBOERSE fand er einen Partner, der ihn bei der Suche nach einem geeigneten Unternehmen zur Übernahme unterstützte. Sein Wunsch: ein Mittelständler aus der gleichen Branche, am besten in der Nähe seines Wohnortes, wirtschaftlich solide. „Nach Monaten der Suche wurden wir fündig. Bei der GMT Gothaer Meliorations- und Tiefbau GmbH“, erzählt Peter Fitz. Reimund Lehmann, Geschäftsführer der GMT, war auf der Suche nach einem Nachfolger, der das Unternehmen mit seiner Begleitung übernehmen wollte.

Finanzierung stellt meist eine große Hürde dar

Auch wenn sich der alte und der neue Eigner gefunden haben, steht noch eine große Hürde aus: die Verhandlungen mit der Bank. „Die Finanzierung stellt meist das größte Problem dar“, sagt Chantal Mohr, Beraterin der UnternehmensBOERSE. Laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages muss jeder Zweite mit Schwierigkeiten rechnen. Häufig gibt es Probleme, Beteiligungskapital für eine Unternehmensnachfolge zu akquirieren. Auch Knut Mayer lernte diese Schwierigkeiten kennen. Fast neun Monate dauerte es, bis die Finanzierung stand, und das trotz eines guten Ratings und guter Eigenkapitalquote. „Die Banken sind seit der Krise viel restriktiver in der Kreditvergabe geworden“, erklärt Chantal Mohr.

Seit Anfang des Jahres 2011 ist Knut Mayer sein eigener Chef. „Mit der GMT habe ich das ideale Unternehmen gefunden. Doch es war eine Entscheidung, die reifen musste“, sagt er. Es wurden zahlreiche Gespräche sowohl zum Kennenlernen als auch über den Kaufpreis und die Übergabemodalitäten geführt. „Die UnternehmensBOERSE hat diese Gespräche moderiert , um meine Interessen und die des Verkäufers aufeinander abzustimmen“, sagt Knut Mayer. „Der gesamte Prozess hat etwas länger gedauert als angenommen. Daher war es gut, einen Projektsteuerer an Bord zu haben, der am Ball geblieben ist und die teils zähen Phasen übernommen und mich entlastet hat.“

Kompetente Begleitung in einem schwierigen Prozess

Auch Reimund Lehmann ist für die kompetente Begleitung in diesem Prozess sehr dankbar. Alleine konnte Reimund Lehman das Projekt schon aus Zeitgründen nicht umsetzen. Doch für die Zusammenarbeit mit der UnternehmensBOERSE sprach noch ein weiterer wichtiger Grund: „Sein Unternehmen und Lebenswerk verkauft man nicht leichtfertig und man überlegt reiflich, mit welchem Partner man diesen Weg gehen möchte“, sagt er. „Da für mein Unternehmen kein geeigneter Nachfolger in meinem Umfeld bereitstand, mein Lebenswerk weitergeführt und die Arbeitsplätze erhalten werden sollten, war mir bewusst, dass ich auf externe Hilfe zurückgreifen muss, um das Vorhaben erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Ich freue mich, in der UnternehmensBOERSE einen Partner gefunden zu haben, der meine Sprache spricht.“ HKK"

Quelle: » http://www.hna.de/beruf-karriere/lokal/suchen-finden-finanzieren-1517610.html, 09.12.2011, 15:13 Uhr 



 
 30.11.2011
Unternehmensnachfolge richtig geplant, Handbuch der Unternehmensberatung 
P. Fitz, C. Mohr (2011) "Unternehmensnachfolge richtig geplant" in: Professorin Dr. Christel Niedereichholz, Professor Dr. Dr. h. c. Joachim Niedereichholz, Dr. Joachim Staude (Hrsg.) Handbuch der Unternehmensberatung: ergänzbares Informationswerk für Unternehmen u. Organisationen d. Wirtschaft, für Berater u. Beraterverbände, ESV Erich Schmidt Verlag, Beitragskennzahl 3835, ab 15. Erg-Lfg. XI / 2011

Beitrag beziehen: » http://www.unternehmensberatungdigital.info/d/3835/inhalt.html 



 
 21.11.2011
Workshop-Angebote: Kinder oder Könner / Chef in spe 
Ein Blick in die Welt:

Das IfM Bonn geht auf Grundlage neuer Berechnungen davon aus, dass die Nachfolgefrage im Zeitraum von 2010 bis 2014 für knapp 110.000 Familienunternehmen relevant sein wird. (Institut für Mittelstandforschung Bonn, IfM-Materialien Nr. 198, 08/2010). Der DIHK Report zur Unternehmensnachfolge 2010 liefert folgende Zahlen:

46% der Unternehmer sind nicht richtig vorbereitet, 37% finden nicht den passenden Nachfolger. Begleitende Studien zeigen, dass rund 30 % aller Übergaben während und nach der Übergabe scheitern.

Diese Thematik aufgreifend haben wir folgende Workshops entwickelt:

"Kinder oder Könner?" (Zielgruppe: Unternehmensverkäufer/Übergeber)

"Chef in spe - Unternehmen suchen-finden-finanzieren und erfolgreich übernehmen"  (Zielgruppe: Unternehmenskäufer/Nachfolger)

In diesen besonderen Tages-Workshops wollen wir uns mit Ihnen gemeinsam zu den „sach-logischen“ und „psycho-logischen“ Aspekten der Unternehmensübergabe austauschen.

TitelDatumZeitOrtInfo & Buchungen
Kinder oder Könner?Termin auf Anfrage9-17 UhrHünfeld» »
Chef in speTermin auf Anfrage9-17 UhrHünfeld» Workshop: Chef in spe
 



 
 27.04.2011
UnternehmensBOERSE twittert 
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 07.03.2011
Nachfolger gesucht: Chancen beim Generationswechsel 
"Nachfolger gesucht: Chancen beim Generationswechsel

Geeignete Nachfolger sind für Unternehmer oft nicht einfach zu finden. Dabei wächst die Zahl derer, die sich auch außerhalb der Familie umsehen. Und dort warten bereits bewährte Führungskräfte auf ihre Chance. [...]

Fast zwei Drittel der Übergabeversuche scheitern der DIHK-Studie zufolge an der Finanzierung. Auch Mayer wäre das fast zum Verhängnis geworden. Neun Monate dauerte es, bis die Finanzierung stand – und das trotz eines guten Ratings und solider Eigenkapitalquote. „Ich hatte mit maximal der Hälfte der Zeit gerechnet“, sagt Mayer. Drei Kreditinstitute waren involviert, jedes hatte eigene Prüfkriterien.

„Die Banken sind seit der Krise restriktiver in der Kreditvergabe geworden“, sagt Chantal Mohr, Beraterin bei der Unternehmensboerse, die Mayer mit der neuen Firma in Kontakt brachte. Seit Anfang 2011 ist er sein eigener Chef. Sein Vorteil gegenüber einem Nachfolger aus der Familie: Die Mitarbeiter haben ihn nicht schon als Kind oder Teenager erlebt. Wenn die nächste Generation den Betrieb übernimmt, drohen sonst Autoritätsprobleme. [...]"

Vollständigen Artikel lesen:

Quelle: » http://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/chancen-beim-generationswechsel-/3896486.html,
04.03.2011, 13:20 Uhr 



 
 13.12.2010
Suchen, Finden, Finanzieren 
„Der Kauf oder Verkauf eines Unternehmens ist etwas Besonderes, meist einmalig im Unternehmerdasein oder der erste Schritt im Rahmen einer qualifizierten Existenzgründung. Es ist ein Projekt, das sehr gut vorbereitet und strukturiert durchgeführt werden muss“, sagt Peter Fitz, Geschäftsführer der UnternehmensBOERSE GmbH  in Hauneck/ Bad Hersfeld.
Das gelte für jeden einzelnen Schritt: Suchen, Finden, Finanzieren heißen die Kapitel im Spezialgebiet Unternehmensvermittlung, auch Mergers & Acquisitions genannt.

weiterlesen: » suchen_finden_finanzieren_ubi_2010.pdf

Quelle: Business Profil Ausgabe 2011 - Unternehmensporträts aus der Region - Wirtschaft Nordhessen, S. 37 



 
 23.11.2010
Stabübergabe: Wenn der Junior vom Senior übernimmt 
Stabübergabe: Wenn der Junior vom Senior übernimmt

Seite 2: Wann das Thema Nachfolge angegangen werden sollte

[...] Die Nachfolgefrage stellt sich immer dann, wenn der Inhaber eines Unternehmens alters- oder krankheitsbedingt ausscheidet oder verstirbt. Das Ifm hat errechnet, dass das Erreichen des Ruhestandsalters mit einem Anteil von 86 Prozent der häufigste Übergabegrund ist, gefolgt von den Gründen Tod (zehn Prozent) oder Krankheit des Eigentümers (vier Prozent). Aber auch – und das führt das Ifm nicht auf – der Wechsel in eine andere Tätigkeit kann  ein Grund für eine Nachfolge sein.

Frühzeitig beginnen

Die meisten schieben das Thema schlicht und einfach vor sich her. „Die Regelung der Unternehmensnachfolge ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die ein Unternehmer für sein Unternehmen zu treffen hat. Diese ist nicht aufschiebbar und sollte daher frühzeitig getroffen werden, um einen geordneten Übergang der Verantwortung zu vollziehen“, sagt New-Bizz-Geschäftsführer Thomas Münzel. Er und sein Unternehmen begleiten Einzelunternehmer, Makler und Vertriebsgruppen unter anderem bei der Unternehmensnachfolge. „Wir vermitteln nicht nur Gesprächspartner oder entwickeln Konzepte, sondern begleiten die Übertragung oder den Kauf bis zum Abschluss“, ergänzt Münzel.

Doch wann sollte sich ein Unternehmer mit dem Thema beschäftigen? „Objektiv betrachtet gibt es keinen richtigen Zeitpunkt für die Unternehmensnachfolge. Gemäß der sogenannten Rating-Kriterien der Banken sollte die Nachfolge bis zum 55. Lebensjahr geklärt sein“, rät Peter Fitz, stellvertretender Vorstand der Vereinigung beratender Betriebs- und Volkswirte (VBV) und geschäftsführender Gesellschafter der „UnternehmensBoerse“. Die Banken und Sparkassen machen Kreditvergabe und -konditionen auch davon abhängig, inwieweit der Unternehmer Vorsorge für seinen Betrieb getroffen hat, das heißt, es sollte eine entsprechende Planung vorliegen. Der Übergabeprozess könne bis zu fünf Jahren oder länger dauern, sagt der Diplom-Betriebswirt. „Sie können nicht Ihr Lebenswerk neben dem Tagesgeschäft verkaufen oder übergeben“, so Fitz.

Gunter Frenzel und sein Sohn Denis erleben in ihrer Allianz-Agentur gerade selbst, wie schwierig es ist, eine Nachfolge im Unternehmensalltag zu bewältigen: „Das bedeutet für uns beide Mehrarbeit, denn es ist ein erheblicher zeitlicher Aufwand“, bestätigt Gunter Frenzel. Bisher sei es unter anderem darum gegangen, zu eruieren, wie die Kostenstrukturen sind, wie es bilanziell aussieht und wie es um die Technik bestellt ist. Zudem musste der Bestand analysiert, rechtlicher und steuerlicher Rat für verschiedenste Fragen eingeholt werden.  „Machen Sie die Unternehmensnachfolge zu Ihrem Projekt“, empfiehlt Unternehmensberater Fitz. Zu bedenken sei allerdings, dass es kein allgemein gültiges Nachfolgekonzept gebe, sondern immer nur Lösungen des Einzelfalls, für die ein Bündel strategischer Handlungsalternativen bereitstehe.

Risiken nicht unterschätzen

Die erste Herausforderung besteht darin, sich der verschiedenen Möglichkeiten einer Unternehmensnachfolge bewusst zu werden – soll es eine familieninterne Nachfolge sein – wie bei den Frenzels der Fall – oder eine externe Nachfolge? Letzteres kommt immer dann in Betracht, wenn innerhalb der Familie kein Nachfolger bereit, befähigt oder generell vorhanden ist. So reichen die Möglichkeiten unter anderem von einem sogenannten Management-Buy-In (fremde Dritte wie Einzelpersonen oder Existenzgründer) bis hin zum Verkauf an Unternehmensgruppen (beispielsweise Wettbewerber).

Wie bei jeder unternehmerischen Entscheidung birgt auch der Prozess der Nachfolge Risiken und Chancen. Bei einer internen Nachfolge besteht die Gefahr, dass der Sprössling die Übernahme nur aus einem Traditionsbewusstsein heraus antritt – und Erbe eines Unternehmens zu sein, qualifiziert nicht automatisch zur Nachfolge. Ebenso ein Ausruhen auf den Lorbeeren des Vorgängers bringt bei internen wie externen Übernahmen Risiken mit sich. [...]

Quelle: » http://www.cash-online.de/maerkte/2010/stabuebergabe-wenn-der-junior-vom-senior-uebernimmt/37570/2, 23.11.2010, 13:55 Uhr

Vollständiger Artikel / Quelle: » http://www.cash-online.de/berater/2010/stabuebergabe-wenn-der-junior-vom-senior-uebernimmt/37570, 23.11.2010, 13:56 Uhr 



 
 11.11.2010
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 07.10.2010
Scheinargument und Notfallkoffer 
Scheinargument und Notfallkoffer - Interview mit den Unternehmensberatern Peter Fitz und Klaus Zindl

Quelle: Wirtschaft Nordhessen 10/2010, Seiten 18 und 19

Das vollständige Interview halten wir zum Download für Sie bereit:

» wn_notfallkoffer_10_2010_seite_18.pdf
» wn_notfallkoffer_10_2010_seite_19.pdf 



 
 04.10.2010
Probleme beim Betriebsübergang gefährden jährlich 50.000 Jobs - DIHK legt aktuellen Nachfolgereport vor 
Probleme beim Betriebsübergang gefährden jährlich 50.000 Jobs - DIHK legt aktuellen Nachfolgereport vor

(27.09.2010) Auf Schwierigkeiten beim Generationswechsel im Mittelstand weist Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), vor dem Hintergrund des aktuellen DIHK-Reports zur Unternehmensnachfolge 2010 hin.

Hans Heinrich Driftmann Driftmann: "Mehr als jeder dritte Unternehmer hat große Schwierigkeiten, den richtigen Nachfolger für seinen Betrieb zu finden. Damit sind beim Betriebsübergang jedes Jahr 50.000 Arbeitsplätze gefährdet.

Denn der Generationswechsel im deutschen Mittelstand ist ein neuralgischer Punkt im Unternehmerleben. Gelingt es nicht, die richtige Frau oder den richtigen Mann zu finden, steht der Betrieb samt Arbeitsplätzen vor dem Aus.

Die Suche nach neuen Unternehmenslenkern wird dabei in den nächsten Jahren noch schwieriger werden. Durch die demografische Entwicklung müssen immer mehr Betriebe den Generationswechsel meistern und das bei einer sinkenden Zahl von potenziellen Nachfolgern. Aber unser Land ist von Familienunternehmen geprägt – das muss auch in Zukunft so bleiben.

Es gibt jedoch auch gute Nachrichten – es bewegt sich etwas: Im Zuge des steigenden Gründungsinteresses haben 2009 deutlich mehr Existenzgründer die Unternehmensnachfolge als Start ins Auge gefasst und sich bei ihrer IHK hierzu erkundigt. Allerdings unterschätzen etliche Existenzgründer die Anforderungen beim Sprung auf den Chefsessel.

Damit der Generationswechsel gelingt, müssen sich beide Seiten – Unternehmer und Übernehmer – gut vorbereiten. Aber auch die Politik ist gefordert. Der Beruf Unternehmer muss als Option genauso selbstverständlich werden wie eine Anstellung. Daher muss sich das Thema Selbstständigkeit endlich auch in den Lehrplänen von Schulen und Universitäten wiederfinden.

Das öffentliche Bild des Unternehmers wird doch ansonsten vor allem dadurch geprägt, dass er in Krimis immer der Mörder ist. Auch Nachfolgelösungen in der Familie dürfen nicht durch bürokratische Hürden unnötig erschwert werden. Die Regelungen zur Erbschaftsteuer müssen einfacher werden und sich endlich in die betriebliche Realität einfügen."

Quelle: » http://www.dihk.de/inhalt/informationen/news/meldungen/meldung012843.main.html

Download Nachfolge-Report 2010: » http://www.dihk.de/inhalt/download/nachfolgereport_10.pdf 



 
 16.09.2010
Qualifizierte Existenzgründung als Unternehmensnachfolger/in 
Im Vorfeld von Existenzgründungen steht zumeist die klassische Neugründung eines Unternehmens im Focus der Überlegungen. Dies ist jedoch keineswegs der alleinige „Königsweg“ für die Errichtung einer nachhaltig tragfähigen Vollexistenz. Für den Weg in die Selbständigkeit stellt vielmehr die Übernahme eines Unternehmens oder einer tätigen Beteiligung eine unter vielen Gesichtspunkten äußerst interessante Alternative dar.

Nach den neuesten Forschungsergebnissen des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn stellt sich im Zeitraum von 2010 bis 2014 in knapp 110.000 Familienunternehmen die Frage der Unternehmensnachfolge. Dies betrifft somit ca. 3% aller Familienunternehmen und entspricht etwa 22.000 Unternehmen mit rund 287.000 Beschäftigten pro Jahr. Im Fünfjahreszeitraum werden von den Übergaben somit 1,4 Mio. qualifizierte Beschäftigte von einer Übergabe betroffen sein. Den häufigsten Übergabegrund stellt dabei mit einem Anteil von 86% das Erreichen des Ruhestandsalters dar.
Für den qualifizierten Einstieg in die Selbständigkeit durch Übernahme eines Unternehmens oder einer tätigen Beteiligung ist damit ein großes Potenzial an Übernahme- und Beteiligungsobjekten vorhanden die am Markt gefunden werden können.

Die Zahl der Existenzgründungen in der gewerblichen Wirtschaft war laut IfM 2009 mit 412.600 um 3,3 % höher als 2008. Darunter sind 43.741 Unternehmensübernahmen (Erbfolge, Kauf, Pacht), 263.756 Gründungen eines Kleingewerbes und 105.103 Betriebsgründungen mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung. Die Bereitschaft zur Selbständigkeit und eine dauerhaft hohe Anzahl von Existenzgründungen sind für die stetige Erneuerung und den erfolgreichen Fortbestand der sozialen Marktwirtschaft unabdingbar. Auch deshalb kommt es darauf an unternehmerisches Denken und Handeln sowie die Selbständigkeit als Unternehmer attraktiv und lebenswert zu gestalten, gesellschaftlich zu fördern und anzuerkennen. Hierzu gehört es selbstverständlich auch, die betriebswirtschaftlichen Vorteile und den volkswirtschaftlichen Nutzen einer qualifizierten Existenzgründung durch Unternehmensnachfolge oder Anteilsübernahme in einer breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen, im umfassenden Sinne (natürlich auch steuerlich) attraktiv zu gestalten und zu fördern anstatt diese zusätzlich zu belasten. Nur so können sich für alle Beteiligten, Existenzgründer, Arbeitnehmer, bestehende Unternehmen und Unternehmer sowie Staat und Gesellschaft die notwendigen Synergieeffekte ergeben und entfalten.

Schneller von „Null auf 100“ mit einem bestehenden Unternehmen

Die Aussichten sich mit einer Unternehmensübernahme erfolgreich selbständig zu machen und zu bleiben sind grundsätzlich höher als bei einer Neugründung. Hierbei wirken sich insbesondere folgende Aspekte im Regelfall positiv aus:

- das Unternehmen ist auf dem Markt bereits etabliert
- Beziehungen zu Kunden und Lieferanten sind aufgebaut
- die Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens sind am Markt eingeführt und etabliert
- die Mitarbeiter bilden ein eingespieltes Team
- der Nachfolger kann auf den Erfahrungen des Übergebers aufbauen und diesen zumeist auch noch für einen gewissen Zeitraum im Unternehmen einbinden.

Der Kauf eines Unternehmens oder der Kauf von Gesellschaftsanteilen kann somit gegenüber einer Neugründung besondere Vorteile mit sich bringen. Auch hinsichtlich einer Finanzierung des Kaufpreises und gegebenenfalls erforderlicher Investitionen und Betriebsmittel stehen Finanzierungsinstitute und Förderbanken der Unternehmensübernahme daher im Regelfall sehr positiv gegenüber. Aufgrund bestehender Daten aus der Vergangenheit ist eine mit Fakten unterlegte und damit belastbarere Zukunftsprognose möglich, was sich entsprechend bei der Risikobeurteilung (Rating), den Finanzierungsmöglichkeiten sowie bei den Finanzierungskosten (Bepreisung des Zinses) positiv bemerkbar machen kann.

Unternehmensübernahme oder tätige Beteiligung erfolgreich gestalten

Wenn eine Übernahme geplant und gewollt ist, muss zunächst das passende Objekt gefunden werden. Ein Unternehmen „nebenberuflich“ zu suchen und das Projekt selbst zu managen, bedeutet nicht nur Urlaubstage, Zeit, Geld und Nerven zu investieren, sondern auch ein Verlust der Anonymität und Preisgabe der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse von Beginn an – was nicht immer ratsam ist.

Spezialisierte Unternehmensberater, bzw. M&A-Berater (Mergers & Acquisitions), bieten in diesem Bereich effektive Unterstützung und Know-how. Durch die gemeinsame Anfertigung eines Anforderungsprofils wird unter Berücksichtigung des verfügbaren Eigenkapitals sowie der persönlichen und fachlichen Voraussetzungen und Ziele das gesuchte Unternehmen zunächst definiert.

Der Berater erarbeitet anhand dieser Informationen ein anonymes Suchprofil zur Akquisition von Unternehmen und nutzt hierzu sein Netzwerk sowie geeignete Suchmedien. Eine Vorauswahl der in Frage kommenden Unternehmen wird dem Kaufinteressenten dann vorgestellt. Erst wenn das Zielunternehmen identifiziert und dieses seine Verkaufsbereitschaft signalisiert hat, wird in den nächsten Schritten nach entsprechender schriftlicher Vertraulichkeitserklärung die Identität des Interessenten preisgegeben. Entsprechend den Erfordernissen des weiteren Projektverlaufs werden Wirtschaftsprüfer/Steuerberater und Rechtsanwälte zielgerichtet als Projektpartner in das Vorhaben eingebunden. Grundsätzlich gilt hierbei, dass der Unternehmenskauf zunächst strategisch und betriebswirtschaftlich vorbereitet und erst dann steuerrechtlich optimiert und abschließend rechtlich gestaltet werden sollte.

Kaufinteressierte Gründer sehen die Kosten für die im Projekt eingebundenen Berater zunächst oftmals skeptisch. Zumal diese zunächst anteilig aus eigenen Mitteln vorzufinanzieren sind, wird die Nutzung professioneller Unterstützung gescheut. Die Erfolgsaussichten werden so deutlich gemindert. Bereits von Beginn an sollten unternehmerisches Denken mit einer angemessenen Einschätzung von Chancen und Risiken handlungsleitend sein und die Weichen für eine erfolgreiche qualifizierte Unternehmensgründung richtig gestellt werden.

Erste Informationen und Unterstützung

Erste Hilfestellung erhalten Unternehmensgründer, die sich mittels Übernahme eines Unternehmens oder einer tätigen Beteiligung selbständig machen wollen, unter » www.vbv.de.

Die VBV - Vereinigung der beratenden Betriebs- und Volkswirte e.V. ist Deutschlands ältester Verband freiberuflich tätiger Unternehmensberater. Nach der Veröffentlichung des Nachfolgefahrplans 2009 hat die VBV jetzt die „Grundsätze ordnungsmäßiger Gründungsberatungen (GoG) - Ein Kurzleitfaden für Unternehmensgründer und -übernehmer“ als 4. grundlegend überarbeitete und aktualisierte Auflage vorgelegt.
Der 18-seitige Leitfaden wurde für Unternehmensgründer und -übernehmer entwickelt, die Beratungsleistungen in Anspruch nehmen möchten und Informationen zu Beratersuche und -auswahl sowie zum Ablauf einer geförderten Gründungsberatung benötigen. Die GoG sind als Richtlinie für eine ordnungsmäßige Gründungsberatung seit langem sowohl vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) als auch von der Rechtsprechung anerkannt.

Weiterer Bestandteil des Leitfadens ist ein Überblick über die Anforderungen an einen qualifizierten Beratungsbericht.

Die GoG und weitere Ausarbeitungen sind kostenfrei [...] als Download erhältlich. Auf Wunsch stehen die Mitglieder des Verbandes für ein erstes kostenfreies Beratungsgespräch zum Check-up gerne zur Verfügung.

Quelle: Email-Rundschreiben der VBV e.V. vom Donnerstag, 16. September 2010

Siehe auch: » Fahrplan für Unternehmensgründer und -übernehmer 



 
 12.01.2010
Rechtliche Notwendigkeit des Einsatzes von Unternehmensberatern 
Grundsätzlich sind die Organe von GmbHs und Aktiengesellschaften nach gültiger Rechtsprechung gesetzlich verpflichtet bei der Erfüllung ihrer Aufgaben die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters anzuwenden (siehe § 43 GmbHG und § 91 AktG).

Durch das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen (KonTraG) und § 90 Abs. 2 AktG werden die Pflichten der Unternehmensleitung nochmals klar definiert. Neben den Pflichten ist die Geschäftleitungstätigkeit außerdem durch weitreichende Haftungsrisiken gekennzeichnet. In den benannten Gesetzestexten heißt es, dass das Management verpflichtet ist, Maßnahmen durch ein Risikomanagement zu treffen, um gefährdende Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft betreffen, zu vermeiden. Dies bezieht sich mit weitreichenden Folgen auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage sowie auf größere Investitionen, Neuausrichtungen der Unternehmensstrategie, aber auch auf den Verkauf eines Unternehmens bzw. -teils und den Kauf von Unternehmen.

Ein typisches Beispiel: Nach der gültigen Rechtsprechung kann ein Unternehmensleiter auch eine Pflichtverletzung begehen, wenn aus einem einfachen Forderungsausfall der Gesellschaft ein Schaden entsteht und dadurch sogar einstandspflichtig sein, wenn ihm eine Pflichtverletzung konkret nachgewiesen werden kann. Besonders tückisch ist hier die Anwendung der Umkehr der Beweislast. So muss sich der Unternehmensleiter vom Vorwurf der Pflichtwidrigkeit und des Verschuldens entlasten, was oftmals äußerst schwierig bis unmöglich ist.

Bei weitreichenden Geschäften oder Investitionen wird zudem, laut aktueller Rechtssprechung, sogar der Einsatz von externem Sachverstand gefordert, wie beispielsweise der eines Unternehmensberaters (OLG Oldenburg, Urteil vom 22.06.2006 - 1 U 34/03).

Auch die berufsständischen Vertretungen von Unternehmensberatern wie z.B. die VBV, Vereinigung der beratenden Betriebs- und Volkswirte, sowie der BDU, der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater weisen wiederholt auf die Notwendigkeit hin, bei Unternehmensentscheidungen mit weitreichenden Folgen externe Berater hinzu zu ziehen.

Als Beispiel kann hier ein Fall des Oberlandesgerichtes Oldenburg herangezogen werden. Ein Geschäftsführer wurde danach seiner GmbH gegenüber zum Schadenersatz verpflichtet, da er es unterlassen hatte, eine objektive Bewertung vor dem Unternehmenskauf durchzuführen. Da das Geschäft in diesem Beispiel nicht erfolgreich war, ging das Gericht davon aus, dass bei Einschaltung eines externen Beraters der Kauf der Unternehmung wohl hätte verhindert werden können.

Bei Fragen hierzu sprechen Sie uns gerne an! Ansprechpartner sind Peter Fitz und Chantal Mohr.

» Kontakt 



Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2010 
Ein ereignisreiches und politisch aufregendes Jahr geht zu Ende, ein nicht minder spannendes und arbeitsreiches Jahr steht uns bevor. Wir bedanken uns für die gemeinsam gewonnenen Erfahrungen und freuen uns darauf, auch im nächsten Jahr mit Ihnen im Gespräch zu bleiben!

Im Namen unseres gesamten Teams wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie einen besinnlichen Jahresausklang und viel Energie und Freude für die nächsten zwölf Monate.

Mit weihnachtlichen Grüßen

Peter Fitz
UnternehmensBOERSE GmbH 



 
 27.11.2009
Die Kunst des Loslassens - SZ, Donnerstag 26. November 2009, S. 24 
Die Kunst des Loslassens - Süddeutsche Zeitung, Nr. 273, Donnerstag 26. November 2009, S. 24 



 
 09.11.2009
Gesetz zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums 
Die von der großen Koalition mit der Unternehmenssteuerreform entgegen betriebswirtschaftlicher Logik und ordnungspolitischer Vernunft als "Gegenfinanzierung" eingeführte Substanzbesteuerung durch Hinzurechnung von Kostenbestandteilen zum Gewerbeertrag wirkt höchst gefährlich krisenverschärfend.

Gemäß Punkt 1.2 des Koalitionsvertrages der neuen Koalition von CDU, CSU und FDP soll ab 01.01.2010 mit einem

„Sofortprogramm krisenentschärfende Maßnahmen“

begonnen werden, Wachstumshemmnisse zu beseitigen. Dazu gehören die Entschärfung der Verlust- und Zinsabzugsbeschränkungen, bei den gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen die Reduzierung des Hinzurechnungssatzes bei den Immobilienmieten von 65% auf 50% sowie die Einführung eines Wahlrechts zur Sofortabschreibung  für geringwertige Wirtschaftsgüter bis 410 € oder die Poolabschreibung für alle Wirtschaftsgüter  zwischen 150 und 1.000 €.

Im Anhang erhalten Sie den hierzu das soeben von der Bundesregierung beschlossenen Entwurf für ein

„Gesetz zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums"

zu Ihrer Information und Kenntnisnahme.

Nach einer ersten Durchsicht des Gesetzentwurfs kann das Problem der grundsätzlich krisenverschärfenden Wirkung durch diese Korrekturen an der Unternehmenssteuerreform gemildert, aber keinesfalls aufgehoben werden. Hierzu bedürfte es als Sofortmaßnahme der Aussetzung der Anwendung und sodann der Beseitigung aller Elemente der Substanzbesteuerung.

» entwurf_wachstumsbeschleunigungsgesetz.pdf

Newsletter der VBV vom Montag, 9. November 2009 13:01 ( » www.vbv.de



02/2009: Info - Projekte zum Forschungsschwerpunkt Unternehmensnachfolge (IfM Bonn) 
Im Programmbereich "Unternehmenslebenszyklus" beschäftigt sich das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) mit den Bedingungen für die Entstehung von Unternehmen, den Einflussfaktoren auf die Entwicklung von Unternehmen sowie der Übergabe von Unternehmen. Die Zusammenfassungen der einzelnen Projekte zum Forschungsschwerpunkt Unternehmensnachfolge sind unter

» www.ifm-bonn.org/index.php

abrufbar. 



01/2009: Nachfolgefahrplan - ein Leitfaden für Unternehmensverkäufer 
Nach Schätzungen des IfM Bonn steht jährlich in 71.000 Familienunternehmen die Regelung der Nachfolge an. Ob und wie die damit verbundenen Fragen gelöst werden können, und in welche Hände die von der Nachfolge betroffenen Unternehmen im Erfolgsfall gehen werden, hängt von verschiedensten Faktoren ab. Familienexterne Nachfolgelösungen gewinnen dabei in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Die Realisierung einer familienexternen Nachfolge gestaltet sich erfahrungsgemäß  zumeist allerdings deutlich schwieriger als die Anbahnung und Umsetzung einer familieninternen Lösung. Insbesondere das Finden geeigneter übernahmeinteressierter Personen bzw. Unternehmen sowie Verhandlungen und Verständigung der beteiligten Parteien über Details der Nachfolge stellen dabei ein komplexes Problemfeld dar.

Die Vereinigung beratender Betriebs- und Volkswirte e.V. (VBV) und die UnternehmensBOERSE GmbH haben 2008 gemeinsam die Initiative ergriffen und einen „Nachfolgefahrplan“ mit dem Titel


Unternehmensnachfolge richtig geplant –
Ein Kurzleitfaden für Unternehmensverkäufer


erstellt.

Der 20-seitige Leitfaden ist an Unternehmer gerichtet, die sich mit dem Thema der Nachfolge beschäftigen und enthält u.a. grundlegende Informationen zu den Themen

- Planung und Ablauf der externen Nachfolge,
- Unternehmensbewertung,
- Übergabeformen und Alterssicherung sowie
- Hinweise zur Nachfolgersuche.

Weiterer Bestandteil des Leitfadens sind Checklisten, die einen Überblick über die für eine Unternehmensbewertung  benötigten Unterlagen geben.

Die VBV empfiehlt, sich frühzeitig mit dem Thema der Unternehmensnachfolge auseinander zu setzen, besonders dann, wenn absehbar ist, dass es keine familieninterne Nachfolgelösung geben wird. Nur mit einer fundierten Vorbereitung und fachkundiger Beratung kann die Unternehmensübergabe erfolgreich gesteuert werden. Ein so erstelltes schlüssiges Nachfolgekonzept ist stets grundlegend für bessere Verhandlungsoptionen gegenüber Kaufinteressenten und erhöht die Realisierungsaussichten der familienexternen Unternehmensnachfolge.

Gedruckte Exemplare können gegen Abgabe einer Schutzgebühr bei der VBV (www.vbv.de) bestellt werden.

Zum Download: » Nachfolgefahrplan zur erfolgreichen Übergabe 



12/2008: Unternehmensnachfolge optimal lösen 
Unternehmensnachfolge optimal lösen

Nach Ergebnissen des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn standen im Jahr 2005 von rund 2,1 Millionen Unternehmen etwa 71 000 Unternehmen zur Übergabe. Seitdem rechnet man bis zum Jahr 2010 mit rund 400 000 Unternehmen, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen müssen. Von ihnen hat bislang nur etwa ein Viertel dies auch vertraglich gelöst. Bei drei Vierteln ist die Entscheidung über den Verlauf einer Unternehmensübergabe noch zu treffen.

Möglichkeiten dafür gibt es viele, wie Peter Fitz, Diplom-Betriebswirt und Geschäftsführer der UnternehmensBOERSE GmbH in Hauneck / Bad Hersfeld erläutert - Familiennachfolge, Stilllegung mangels Nachfolger, Verkauf des Unternehmens oder eine Beteiligung daran an Mitarbeiter, Führungskräfte, Wettbewerber, sonstige Unternehmen oder Personen, Betriebsverpachtung, Einsetzung eines Fremdgeschäftsführers. "Für welchen Weg man sich entscheidet, sollte man im Vorfeld gut durchdenken", rät Peter Fitz. "Die Unternehmensnachfolge sollte in aller Ruhe geregelt werden. Schließlich möchte man das eigene Unternehmen in geeignete Hände übergeben. Es stehen überall Menschen mit Emotionen dahinter. Es ist nicht nur der Preis, der glücklich macht."

Unternehmensnachfolge als Projekt sehen
Peter Fitz unterstützt mit seinem Team seit dem Jahr 1988 mittelständische Unternehmen bei dem Kauf und Verkauf von Unternehmen und Nachfolgeregelungen. Die Erfahrung lehrt, dass es notwendig ist, die Nachfolge frühzeitig anzugehen. Klären sollte man zunächst die Frage, ob es eine interne oder externe Nachfolge geben kann. Ist dies nicht der Fall, muss ein externer Verkauf in Erwägung gezogen werden, wissen die Experten. "Vor allem kann und sollte man ein Lebenswerk nicht neben dem Tagesgeschäft veräußern. Es ist eine Aufgabe, die ebensoviel Aufmerksamkeit erfordert wie das Tagesgeschäft. Mit professioneller Vorbereitung und Unterstützung ist die Aussicht auf einen Erfolg groß", sagt Fitz.

Für den Zeitpunkt der Nachfolge gibt es keinen objektiv richtigen Zeitpunkt, denn dieser hängt von vielen Faktoren ab. "Nach den Rating-Kriterien von Basel II sollte die Nachfolge bis zum 55. Lebensjahr geklärt sein. Der richtige Zeitpunkt hängt jedoch im Einzelfall von vielen Subjektiven und objektiven Faktoren ab", erläutert Peter Fitz. "Grundsätzlich gilt: Man sollte zehn bis 15 Jahre vor dem Ausscheiden die ersten Vorbereitungen treffen."

Die Klientel der UnternehmensBOERSE GmbH zieht sich durch alle Branchen - von A wie Altenheim, über M wie Maschinenbau, bis zu Z wie Zeitarbeitsunternehmen. Eines haben sie jedoch alle gemein: Sie suchen einen Käufer oder Nachfolger, wenn sie sich an die UnternehmensBOERSE wenden. Und sie stehen vor den Fragen: Was ist mein Unternehmen wert? Wie kann ich es am besten verkaufen? Welche Strategie muss entwickelt werden, um zum gesetzten Ziel zu gelangen?

"Äußerste Diskretion und Wahrung der Anonymität sind im Vorfeld einer geplanten Transaktion ratsam."  Peter Fitz

Peter Fitz, der sich als bundesweit tätiger Unternehmensberater seit mehr als zwanzig Jahren mit Kauf und Verkauf von Unternehmen und Nachfolgeregelungen beschäftigt, weiß, wie komplex dieser Vorgang ist. "Ein Unternehmensverkauf ist als Projekt zu installieren", sagt er. Dazu gehört auch die Hinzuziehung externer, unabhängiger Spezialisten Unternehmensberater ebenso wie Juristen, Notare, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Denn: "Betriebswirtschaftlich Gewolltes muss steuerlich optimiert und juristisch verpackt werden, und ein Unternehmenskauf muss für den Käufer refinanzierbar sein", erläutert Fitz.

"Durch langjährige Erfahrung ist unsere Gesellschaft auf die Bedürfnisse und Situationen mittelständischer Unternehmen und deren Käufer sensibilisiert - ebenso unsere Kooperationspartner in ganz Deutschland, die erfahrene Praktiker sind", erläutert Fitz. Die Aufgabe den strategischen Kauf und Verkauf von Unternehmen zu regeln ist für Peter Fitz eine Herausforderung, die mit Kompetenz, Systematik, Vertraulichkeit und Diskretion gelöst wird. "Wir möchten beide Seiten zusammen bringen: Käufer und Verkäufer, sodass auch beide entsprechenden Nutzen erzielen", sagt Peter Fitz, der sich dabei auch in einer Moderatorenfunktion zwischen beiden Parteien sieht. "Zwischen beiden Seiten muss es fachlich, persönlich und monetär passen", bringt Fitz das Ziel auf den Punkt.

Europaweit vernetzt
Durch stetige Fort- und Weiterbildungen in renommierten Verbänden sowie Tätigkeiten für das Expertenforum des Bundesministeriums für Wirtschaft ist Peter Fitz immer auf dem aktuellen Stand. Darüber hinaus hat die UnternehmensBOERSE GmbH europaweit Zugriff auf Datenbanken und pflegt Netzwerke unter anderem in Deutschland, Holland, Frankreich, Spanien, Österreich und der Schweiz.

Leistungsspektrum
- Vorbereitung und Umsetzung des Kaufs / Verkaufs von Unternehmen
- Prüfung der Verkaufsfähigkeit
- Überprüfung Zielkauf/-verkaufspreis
- Erstellung eines Kurzexposes (B2B)
- Zusammenführung Käufer-Verkäufer

Zielgruppe
- Mittelständische Unternehmen
- zirka 1 bis 30 Mio. Euro Umsatz
- branchenunabhängig
- bundesweit/europaweit

Quelle: Business Profil Ausgabe 2009 - Unternehmensporträts aus der Region, S. 9

Artikel downloaden: » nachfolge_optimal_loesen.pdf 



12/2008: Nachfolgefahrplan 
Unternehmensnachfolge richtig geplant –
Ein Kurzleitfaden für Unternehmensverkäufer


Kostenfreier Kurzleitfaden im PDF-Format (20 Seiten).

Inhalt:

- Vorwort
- Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Nachfolge
- Grundsätzliches zur Übergabe
- Planung und Ablauf der externen Nachfolge
- Unternehmensbewertung
- Übergabeformen und Alterssicherung
- Rechtsform und Gesellschaftsverträge
- Nachfolgersuche
- Kaufvertrag und Haftung
- Nach der Unternehmensübergabe
- Nachfolgefahrplan
- Checklisten: Unternehmensprofil

Zum Download:

» Nachfolgefahrplan zur erfolgreichen Übergabe 



11/2008: 'Das Lebenswerk kann nicht nebenbei veräußert werden' - Audiostatement 
Audiostatement "Das Lebenswerk kann nicht nebenbei veräußert werden" auf erfahrung-ist-zukunft.de.

„Erfahrung ist Zukunft“ ist eine Initiative zum demografischen Wandel. Neben fünf Bundesministerien zählen auch fünf Spitzenverbände aus Wirtschaft und Gesellschaft zu den Mit-Initiatoren.

Peter Fitz, Geschäftsführer der UBI UnternehmensBOERSE über den richtigen Fahrplan zur Unternehmensnachfolge auf erfahrung-ist-zukunft.de anhören:

Erfahrung ist Zukunft 



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08/2008: Für den Ruhestand bestens vorsorgen 
UnternehmensBOERSE GmbH – Unternehmensverkauf richtig gemacht - Für den Ruhestand bestens vorsorgen

In den nächsten fünf Jahren steht bei etwa 400 000 Unternehmen die Regelung der Nachfolge an. Von diesen Unternehmen haben bislang nur etwa 100 000 Unternehmen diese Thematik vertraglich gelöst. Nach Hochrechnungen des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn suchen jährlich etwa 71 000 familiengeführte Unternehmen einen Nachfolger – nicht immer mit Erfolg. Oftmals scheitern Unternehmensübergaben an zu hohen Erwartungen der Unternehmer – sie überschätzen den Wert ihres Lebenswerkes.

Wichtiger Baustein der Altersvorsorge
Für viele von ihnen ist das eigenen Unternehmen die einzige Altersvorsorge. Gibt der Wert des Unternehmens das nicht her, wird es für sie kritisch. Man sollte stets bedenken: Der Wert einer Sache ist nicht das, was sich mathematisch in Gutachten mit theoretischen Unternehmensbewertungen errechnen lässt. Der Wert ist das, was der Markt bereit ist zu zahlen oder das, was einem Übernehmer die Möglichkeit gibt eine Refinanzierung zu erlangen. Aber ganz gleich, ob man als Unternehmer den Unternehmensverkauf als alleinige Altersvorsorge betrachtet, oder ihn als einen wichtigen Baustein einplant, er sollte richtig umgesetzt werden.

Spezialisten um Rat fragen
Die richtige Umsetzung ist allerdings nicht immer gegeben. Zum einen, da die meisten sich viel zu spät mit dieser Frage auseinandersetzen. Zum Anderen, da viele erstmalig vor dieser Entscheidung stehen. Viele Fragen gilt es zu beantworten: Was ist mein Unternehmen wert? Wie kann ich mein Unternehmen am besten verkaufen? Welche Strategie  gilt es zu entwickeln, um zum gesetzten Ziel zu gelangen?
Die Regelung der Unternehmensnachfolge ist somit nicht nur eine private, sondern auch eine volkswirtschaftlich bedeutende Aktivität, die es zu regeln gilt, um den Fortbestand eines starken Mittelstandes nicht zu gefährden. Unabhängig von vielen mittlerweile im Internet agierenden Börsen wie nexxt (eine Initiative der IHK / HWK) brauchen immer mehr Unternehmen Spezialisten vor Ort, die helfen einen solchen komplexen Vorgang vorzubereiten und zu begleiten – ohne aber Erfolg garantieren zu können.

„Das Lebenswerk kann eben nicht neben dem Tagesgeschäft verkauft werden.“ Peter Fitz

Möglichkeiten der Unternehmensnachfolge gibt es viele, angefangen von einer familien- oder firmeninternen Lösung bis hin zum Börsengang. „Eine externe Unternehmensnachfolge kommt immer dann in Betracht wenn innerhalb der Familie kein Nachfolger bereit, befähigt oder generell vorhanden ist“, erläutert Peter Fitz, geschäftsführender Gesellschafter der Beratungsfirma UnternehmensBOERSE GmbH in Hauneck, die seit dem Jahr 1997 als Ausgründung einer Unternehmensberatung auf diese Fragen spezialisiert ist. Neben dem Verkauf sei aber auch die Bestellung eines Fremdgeschäftsführers eine Alternative.

Der Vorgang der Unternehmensnachfolge an sich ist ein komplexer Vorgang. „Jeder Unternehmer sollte dies zu einem Projekt machen, das wie ein Marketingprojekt, von A bis Z gut geplant und durchdacht sein will. Nur so kann die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöht werden“, rät Peter Fitz.

Im Jahr 2005 mussten etwa 6000 Unternehmen mangels Nachfolger stillgelegt werden. „Das Lebenswerk kann eben nicht neben dem Tagesgeschäft verkauft werden“, weiß Peter Fitz aus Erfahrung. „Es gilt das Anforderungsprofil für den Zielkandidaten zu erstellen, ebenso einen persönlichen Zeitplan. Es ist auch ratsam, einen unabhängigen dritten Experten hinzuzuziehen.“ Eine Vorabbewertung gibt Aufschluss über eine „Verkaufpreisempfehlung“. Zunächst betriebswirtschaftlich Gewolltes muss steuerlich optimiert und dann rechtlich verpackt werden.

Nachfolge frühzeitig vorbereiten
Es gibt keinen objektiv richtigen Zeitpunkt für einen Unternehmensverkauf. Aber selbstverständlich ist die Attraktivität eines Unternehmens dann am höchsten, wenn es besonders gut läuft. Nach Ratingkriterien (Basel II) sollte die Nachfolge bis zum 55. Lebensjahr geklärt sein. Der Zeitpunkt hängt von vielen subjektiven und objektiven Faktoren ab. „Grundsätzlich sollte man jedoch rechtzeitig loslassen, um frühzeitig Vorbereitungen treffen zu können“, denkt Fitz. „Ab fünfzig Jahren sollte beim Unternehmer feststehen, ob eine familieninterne Nachfolge möglich ist, oder ein Verkauf ansteht.“ Etwa drei bis fünf Jahre vor der Übergabe sind verbindliche Entscheidungen zu treffen, Regeln und Projektplan zu vereinbaren und ein angemessener Zeitpunkt zur Einarbeitung zu berücksichtigen.

Quelle: Wirtschaft Nordhessen, Ausgabe 08/2008, S. 84

Artikel downloaden: » fuer_den_ruhestand_bestens_vorsorgen.pdf 




05/2008: Turnaround-Finanzierungen – Banken finanzieren noch 
Im Bereich der Turnaround-Finanzierungen arbeiten wir mit einer Mittelstandsbank zusammen, die Unternehmen in einer Krisensituation unterstützt und den Turnaround finanzieren kann, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

·Unternehmen in einer Turnaround-Situation
·Mittelstandsunternehmen
·Operative Verluste in der Vergangenheit
·Krise erkannt
·Externer (Unternehmens-) Berater bereits eingeschaltet oder Bereitschaft zur Beratung vorhanden
·Finanzierungsvolumen > 3 Mio. €
·Produktions- oder Handelsunternehmen

Die Finanzierung erfolgt dabei unter Berücksichtigung von Fördermitteln. Bei Vorliegen der notwendigen Informationen und Unterlagen durchschnittlich 2-3 Wochen bis zum Finanzierungsangebot, durchschnittlich 2-3 Monate bis zur Unterzeichnung des Kreditvertrages.

Gerne stehen wir Ihnen für ein vertrauliches und unverbindliches Gespräch zur Verfügung.

» Kontakt  



02/2008: Kompetenzteam des BVMW Mittelhessen 
Dipl.-Betriebswirt (FH) Peter Fitz engagiert sich im Kompetenzteam des BVMW Mittelhessen und bietet Unterstützung beim Kauf und Verkauf von Unternehmen, Unternehmensgründung/-nachfolge sowie im Bereich Finanzierung/Fördermittel. Weitere Partner ergänzen des Netzwerks mit ihren jeweiligen Schwerpunkten.

» www.kompetenzteam-mittelhessen.de 



01/2008: Peter Fitz ist Mitglied des BMWi-Expertenforums 
Wie sollte man eine Unternehmensnachfolge organisieren? Wo findet man einen Nachfolger oder ein Unternehmen? Wie ermittelt man den Wert des Unternehmens und den richtigen Kaufpreis? Auf diese und ähnliche Fragen erhalten Sie beim Existenzgründungsportal des BMWi - » www.existenzgruender.de - eine Antwort.

Dipl.-Betriebswirt (FH) Peter Fitz steht seit 01.01.2008 als BMWi-Experte zur Verfügung und beantwortet per Email Fragen aus der Rubrik Unternehmensnachfolge.

» www.existenzgruender.de/expertenforum/unternehmensnachfolge/index.php 



12/2007: Schnittstelle für Käufer und Verkäufer 
UnternehmensBOERSE GmbH – Schnittstelle für Käufer und Verkäufer

In den nächsten Jahren werden zehntausende mittelständische Unternehmer einen Nachfolger suchen. Auf der anderen Seite suchen genauso viele Existenzgründer und expandierende Unternehmen geeignete Übernahmekandidaten. Die UnternehmensBOERSE GmbH in Hauneck bei Bad Hersfeld will genau diese beiden Seiten gezielt zusammenbringen. Das im Jahr 1997 gegründete Unternehmen hat sich auf diese Thematik spezialisiert und seitdem mit viel Erfolg eine Voreiterstellung am Markt erarbeitet.

Gemeinsam zum Erfolg
„Oft ist kaufen günstiger als gründen“, sagt Gründer und Geschäftsführer Peter Fitz. „Und nur selten beginnt die Planung der Unternehmensnachfolge früh genug.“

Mit der UnternehmensBOERSE möchte Peter Fitz andere bei diesen beiden Vorhaben – dem Kauf und dem Verkauf – mit einer strategischen Vorbereitung Schnittstelle für Käufer und Verkäufer unterstützen. Vertraulichkeit, Kompetenz, Systematik und insbesondere die Orientierung am Erfolg des Kunden machen das Unternehmen zu einem kompetenten Partner für all diejenigen, die über eine sinnvolle Unternehmensübergabe oder -übernahme nachdenken.

„Zentrale Funktion beim Kauf und Verkauf eines Unternehmens ist es, die Aufmerksamkeit möglichst vieler und geeigneter Interessenten zu wecken“. Peter Fitz

„Durch meine langjährige Erfahrung im Bereich der Unternehmensberatung bin ich sehr für die Bedürfnisse und Situationen mittelständischer Unter- nehmen sensibilisiert – ebenso meine Kooperationspartner in ganz Deutschland, die jahrelange und damit erfahrene Praktiker sind“, erklärt Peter Fitz. „Der gemeinsame Anspruch ist der Vertragsabschluss mit dem geeigneten Kandidaten unter möglichst optimalen Bedingungen“, so Fitz.

Peter Fitz ist diplomierter Betriebswirt, der sich nach einer mehrjährigen Tätigkeit in einem Steuerbüro im Jahr 1989 als Unternehmensberater und Unternehmer selbständig gemacht hat. Bereits im Jahr der Gründung hat er die ersten beiden Unternehmensverkäufe erfolgreich betreut.

Durch ständige Fort- und Weiterbildungen – unter anderem in den Bereichen Strategie, Sanierung durch Insolvenzplanverfahren, Unternehmensnachfolge aktiv begleiten und Unternehmensbewertung – und seine Mitgliedschaften in der Vereinigung beratender Betriebs- und Volkswirte (VBV), im Bund Deutscher Unternehmensberater (BDU) oder des Expertenforums des Bundesministeriums für Wirtschaft, ist Peter Fitz immer auf dem neuesten Stand der Entwicklungen und verfügt über eine Menge Kontakte zum Nutzen seiner Kunden.

Übergabe gezielt koordinieren
„Der Prozess einer Unternehmensvermittlung besteht aus vielen Aufgaben. Bei jedem Schritt wollen wir unsere Kunden und ihre ganz persönliche Vorgehensweise unterstützen“, so Peter Fitz. „Wir geben Kaufinteressenten Einblick in die jeweiligen Marktverhältnisse und einen Ausblick auf das benötigte Eigenkapital, um das Vorhaben zu realisieren. Denn jeder Unternehmenskauf muss auch wieder refinanzierbar sein“, so Fitz weiter. Im Hinblick auf die Finanzierung werden dabei natürlich auch Fördermöglichkeiten von Land, Bund oder EU berücksichtigt. „Verkaufsinteressenten werden bei der Ermittlung eines realistischen Verkaufs- preises und dessen Durchsetzung auf dem Markt unterstützt. Wir wollen die beste Schnittstelle für Käufer und Verkäufer finden.“ Nach der gezielten Suche steht das Team der UnternehmensBOERSE auch bei der Koordinierung der Übergabe und deren Finanzierung zur Seite.

„Zentrale Funktion beim Kauf und Verkauf eines Unternehmens ist es, die Aufmerksamkeit möglichst vieler und geeigneter Interessenten zu wecken“, so Peter Fitz – und diese auch möglichst diskret zu kontaktieren.

Bundesweites Netzwerk unterstützt
Dabei greift die UnternehmensBOERSE immer wieder auf ein großes und bewährtes Netzwerk an Kooperationspartner in ganz Deutschland zurück, ebenso wie auf verschiedenen Internet-Datenbanken. „Käufer können wir national wie international finden“, so Fitz. Viele Unternehmen stehen nur einmal im leben vor der Entscheidung ihr Unternehmen veräußern zu wollen oder zu müssen und damit vor der Frage, was ist mein Unternehmen eigentlich Wert. Peter Fitz: „Eine Übergabe ist ein komplexer Vorgang, der erleichtert wird, wenn man sich von Experten beraten lässt und sich für dieses anspruchsvolle Projekt Zeit nimmt.“

Quelle: Business Profil - Unternehmensportraits aus der Region Nordhessen, Ausgabe 2008, S. 52

Artikel downloaden: » schnittstelle_fuer_kaeufer_und_verkaeufer.pdf 



12/2007: Die Zukunft professionell managen 
UnternehmensBOERSE GmbH – Unternehmensübergaben besser umsetzen - Die Zukunft professionell managen

In den nächsten fünf Jahren steht bei etwa 400 000 Unternehmen – mit etwa drei Millionen Arbeitsplätzen – die Regelung der Nachfolge an. Von diesen Unternehmen haben bislang nur etwa 100 000 Unternehmen diese Thematik vertraglich gelöst. Nach Erkenntnissen des IfM Bonn standen im Jahr 2005 etwa 71 000 Unternehmen zur Übergabe an, davon 9 000 in den neuen und rund 62 000 in den alten Bundesländern. Die Entscheidung an Dritte zu verkaufen oder das Unternehmen in der Familie fortzuführen, sind oftmals noch zu treffen.

Spezialisten vor Ort sind gefragt
Viele stehen erstmalig vor den Fragen: Was ist mein Unternehmen wert? Wie kann ich mein Unternehmen am besten verkaufen? Welche Strategie gilt es zu entwickeln, um zum gesetzten Ziel zu gelangen? Die Regelung der Unternehmensnachfolge ist somit eine volkswirtschaftlich bedeutende Aktivität, die es zu regeln gilt, um den Fortbestand eines starken Mittelstandes nicht zu gefährden. Unabhängig von vielen mittlerweile im Internet agierenden Börsen wie nexxt, eine Initiative der IHK / HWK, brauchen immer mehr Unternehmen Spezialisten vor Ort, die helfen einen solchen komplexen Vorgang vorzubereiten und zu begleiten – ohne aber Erfolg garantieren zu können.

Dipl. Betriebswirt Peter Fitz ist geschäftsführender Gesellschafter der Beratungsfirma UnternehmensBOERSE GmbH in Hauneck, die seit dem Jahr 1997 als Ausgründung einer Unternehmensberatung auf diese Fragen spezialisiert ist. Der 46-jährige Diplom-Betriebswirt ist nach seiner Tätigkeit in einem mittleren Steuerbüro seit dem Jahr 1988 als Unternehmensberater bundesweit tätig und blickt bereits auf zwanzig Jahre Erfahrungswissen im Projektgeschäft mit KMU – strategische Unternehmensentwicklung / Kauf – dem Verkauf von Unternehmen sowie im Bereich der Finanzierung und Fördermittel zurück. Das Kundenklientel geht vom Einzelunternehmen bis zur Aktiengesellschaft, die Umsatzspanne reicht von ein bis zwanzig Millionen Euro Umsatz. „Dabei sind Branchen von A wie Alten- und Pflegeheim, über B wie Bank, bis zu Z wie Zeitarbeitsunternehmen vertreten“, berichtet Peter Fitz.

Wertvolles Erfahrungswissen weitergeben
„Eine externe Unternehmensnachfolge kommt immer dann in Betracht wenn innerhalb der Familie kein Nachfolger bereit, befähigt oder generell vorhanden ist“, erläutert Peter Fitz. Neben dem Verkauf sei aber auch die Bestellung eines Fremdgeschäftsführers eine Alternative.

„Das Lebenswerk kann eben nicht neben dem Tagesgeschäft verkauft werden.“ Peter Fitz

Der Vorgang der Unternehmens- nachfolge an sich ist ein komplexer Vorgang, den es für den Unternehmer zu einem Projekt zu machen gilt, wenn die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöht werden soll. Immerhin mussten im Jahr 2005 etwa 6 000 Unternehmen mangels Nachfolger stillgelegt werden. „Das Lebenswerk kann eben nicht neben dem Tagesgeschäft verkauft werden“, so Fitz. „Es gilt das Anforderungsprofil für den Zielkandidaten (Person-Gruppe) zu erstellen, ebenso einen persönlichen Zeitplan. Es ist auch ratsam, einen unabhängigen dritten Experten hinzuzuziehen.“ Eine Vorabbewertung gibt Aufschluss über eine „Verkaufpreisempfehlung“. „Äußerste Diskretion und Wahrung der Anonymität sind ratsam“, empfiehlt Fitz weiter. Zunächst betriebswirtschaftlich Gewolltes muss steuerlich optimiert und dann rechtlich verpackt werden. „Und einer muss sich um das Projekt kümmern“, sagt Fitz. Der Wert einer Sache ist nicht das, was sich mathematisch in Gutachten mit theoretischen Unternehmensbewertungen errechnen lässt, sondern das, was der Markt bereit ist zu zahlen oder das, was einem Übernehmer die Möglichkeit gibt – unter Einsatz angemessenen Eigenkapitals – eine Refinanzierung zu erlangen. „Trotzdem geben mathematische Verfahren Anhaltspunkte, die es zur Marktfähigkeit hin zu überprüfen gilt“, weiß der Fachmann aus Hauneck bei Bad Hersfeld.

Optimale Vorbereitung der Nachfolge
Es gibt keinen objektiv richtigen Zeit- punkt für einen Unternehmensverkauf. Aber selbstverständlich ist die Attraktivität eines Unternehmens dann am höchsten, wenn es besonders gut läuft. Nach Ratingkriterien (Basel II) sollte die Nachfolge bis zum 55. Lebensjahr geklärt sein. Der Zeitpunkt hängt von vielen subjektiven und objektiven Faktoren ab. Grundsätzlich sollte man jedoch rechtzeitig loslassen können um frühzeitig Vorbereitungen treffen zu können.

Frühzeitig nach vorne schauen
Ab 50 Jahren sollte beim Unternehmer feststehen, ob eine familieninterne Nachfolge möglich ist, oder ein Verkauf ansteht. Diejenigen, die die Führung übernehmen, sind zu eruieren und der Zeitpunkt des eigenen Ausscheidens festzulegen. „Etwa drei bis fünf Jahre vor der Übergabe sind verbindliche Entscheidungen zu treffen, Regeln und Projektplan zu vereinbaren und ein angemessener Zeitpunkt zur Einarbeitung zu berücksichtigen“, rät Fitz.

Quelle: Wirtschaft Nordhessen, Ausgabe 12/2007, S. 69

Artikel downloaden: » die_zukunft_professionell_managen.pdf 



09/2007: Erweiterung unseres kleinen "M&A-Lexikons" 
Wir freuen uns, Ihnen unser überarbeitetes kleines "Lexikon" zur Verfügung zu stellen. In unserem kleinen Lexikon finden Sie die in der M&A-Branche häufig verwendeten Begriffe kurz erklärt.

Zum Lexikon: » Objektdatenbank 



02/2007: Unternehmensnachfolge sollte rechtzeitig geregelt werden 
Heute schon an morgen denken - Unternehmensnachfolge sollte rechtzeitig geregelt werden

Die Regelung der Nachfolge ist für jeden Unternehmer eine der zentralsten und gleichzeitig eine der am meisten vernachlässigten oder verdrängten Aufgaben. Erkrankt oder stirbt der Firmeninhaber, so ist eine reibungslose und rechtlich abgesicherte Fortführung des Geschäftsbetriebs nur bei den wenigsten Unternehmen gewährleistet.
  
Oftmals hat nur der Chef die Passwörter für das Online-Banking, er allein pflegt den Kontakt zu Schlüsselkunden, Vollmachten für die wichtigsten Belange der Unternehmensführung liegen häufig nicht vor. Durch diese banalen Beispiele wird bereits deutlich, dass die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens durch das Fehlen dieser Schlüsselperson oder eine nicht geklärte Nachfolge stark gefährdet ist.

Neben anderen so genannten „weichen Faktoren“ ist daher auch die Nachfolge- und Vertreterplanung ein elementarer Baustein für ein gutes Banken-Rating. Aus Sicht der Kredit gebenden Banken vermindert eine rechtzeitige und planvolle Regelung der Nachfolge das Kreditausfallrisiko und wird als Ausweis unternehmerischer Qualifikation betrachtet und bei der „qualitativen Beurteilung“ des Unternehmens positiv berücksichtigt.

Die geeigneten Ansprechpartner zum Themengebiet sind unter anderem Unternehmensberater, Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Viele Unternehmer machen sich nicht klar, dass die Suche nach einem geeigneten externen Kandidaten bis zu zwei Jahre dauern kann. Die Planungszeiträume werden meist zu kurz bemessen und die Übergabe findet dann im Hauruck-Verfahren statt. Wenn der Übergebende ein Lebensalter von mehr als 60 Jahren erreicht hat, kann der Übergabeprozess meist nicht mehr mit einem befriedigenden Ergebnis für alle Beteiligten abgewickelt werden. Die Notwendigkeit der rechtzeitigen Inanspruchnahme umfassender
Beratungsleistungen wird, insbesondere von Inhabern kleinerer Betriebe häufig unterschätzt oder nur halbherzig wahrgenommen.

Eine Betriebsübergabe im Rahmen der Familie kann anspruchsvoller sein, als eine Unternehmensneugründung. Eine Übergabe bedarf einer steuerlich, rechtlich und betriebswirtschaftlich ausgeklügelten Konzeption: Angefangen von der Besteuerung der Unternehmensaufgabe über die Klärung von Haftungsfragen, den Festlegungen zum Unternehmenswert bis hin zu klaren vertraglichen Regelungen. Oftmals fehlen den Beteiligten Informationen darüber, dass es auch für Betriebsübernahmen öffentliche Finanzierungshilfen gibt. Im Vorfeld der angedachten Betriebsaufgabe oder -übergabe werden leider oft Kunden vernachlässigt und Ersatzinvestitionen nicht mehr getätigt.

Die Gründe für das Scheitern einer erfolgreichen Übergabe gehen sowohl vom Unternehmer als auch vom Nachfolger aus. Mögliche Fehlerquellen können aber durch einen gezielten Interessenausgleich und Coaching reduziert werden.

Weitere Kurzinformationen zum Thema Kauf und Verkauf von Unternehmen, erhalten Sie im Internet z.B. unter:
» www.ihk-kassel.de
» www.nexxt.org
» www.unternehmensboerse.de


Quelle: Wirtschaft Nordhessen, Ausgabe 2/2007, S. 71

Artikel downloaden: » nachfolge_sollte_rechtzeitig_geregelt_werden.pdf 



05/2006: Unternehmensnachfolge: Heute schon bis morgen denken 
Unternehmensnachfolge: Heute schon bis morgen denken

Die Regelung der Nachfolge ist für jeden Unternehmer eine zentrale und gleichzeitig eine der am meisten vernachlässigten Aufgaben.

Erkrankt oder stirbt der Firmeninhaber, so ist eine reibungslose und rechtlich abgesicherte Fortführung des Geschäftsbetriebs nur bei den wenigsten Unternehmen gewährleistet. Allein in Deutschland wird in den nächsten Jahren in mehr als 300.000 Unternehmen über die Frage der Unternehmensnachfolge entschieden. Nicht immer steht jedoch ein Familienmitglied zur Übernahme des Unternehmens zur Verfügung.
In diesem Fall bietet sich mittelfristig der Aufbau einer zweiten Managementebene an. Möglichkeiten der "gleitenden" Unternehmensübergabe stellen Management-Buy-Out (MBO) und Management-Buy-In (MBI) dar.

MBO ist eine besondere Form der Nachfolge: Das eigene Management, in der Regel leitende Angestellte oder die Geschäftsführung, kaufen das Unternehmen.
Unter MBI versteht man dagegen die Übernahme eines Unternehmens durch fremde Manager. Vor allem beim Generationswechsel in Unternehmensleitungen ist MBO eine besonders erfolgversprechende Form der Übernahme, denn die eigenen Mitarbeiter kennen das Unternehmen besser als jede neue Unternehmensleitung. MBO und MBI erfordern ebenso wie der Unternehmensverkauf eine sorgfältige Vorbereitung und fachkundige Unterstützung. Ansprechpartner zu dem Themengebiet Nachfolge sind unter anderem Unternehmensberater, Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Die Gründe für das Scheitern einer erfolgreichen Übergabe gehen sowohl vom Unternehmer als auch vom Nachfolger aus. Mögliche "Fehlerquellen" können aber durch einen gezielten Interessenausgleich und Coaching reduziert werden.

Weitere Informationen zum Thema Kauf/Verkauf von Unternehmen gibt es im Internet unter der Adresse » www.UnternehmensBOERSE.de. Dort werden auch Anbieter und Interessenten gezielt zusammengeführt.

Quelle: Creditreform - Das Unternehmermagazin aus der Verlagsgruppe Handelsblatt, Ausgabe 5/2006, S. 46

Artikel downloaden: » heute_schon_bis_morgen_denken.pdf